05.11.2026
Bundesfinanzgesetz bestätigt: DZM kostet Polizeibediensteten 170 Mio! Immer wieder wird von den maßgeblichen Verantwortungsträgern bis hinauf zu Innenminister Karner beteuert, dass es beim neuen Dienstzeitmanagement keinesfalls um Einsparungen gehe, sondern lediglich um ein modernes und flexibles Dienstzeitsystem im Sinne aller Polizeibediensteten. Die AUF/FEG hat sich daher den Budgetvoranschlag (BVA) im Bundesfinanzgesetz für die Jahre 2027 und 2028 genauer gesehen. Demnach sollen die Personalkosten in der Polizei bereits in den ersten zwei Jahren ab Inkrafttreten des „DZM LPD 2026“ von 2.884,73 Mio Euro auf 2.772,69 Mio Euro - folglich um mehr als 112 Mio Euro - sinken. Dazu sei erwähnt, dass diese Kosten infolge der Gehaltserhöhungen (durchschnittlich je 1% für 2027 und 2028), welche ohnehin nicht einmal eine volle Abgeltung der maßgeblichen Teuerung bewirken, eigentlich um 58 Mio Euro steigen müssten. Die österreichischen Polizeibediensteten werden also in zwei Jahren 170 Mio Euro weniger verdienen und zusätzlich durch die massive Teuerung (aktuell 3,6%) eine enorme Schwächung ihrer Kaufkraft erfahren! Fazit: Diese Bundesregierung - allen voran BM Karner - spart die Polizei kaputt! Quelle: Seite 111 der Anlage 1 zum Bundesfinanzgesetz (siehe Foto)