09.10.2026
Polizei: Drastische Reallohnkürzungen drohen! Nach der Streichung der Weihnachtsbelohnung und bereits erfolgten Einsparungen bei Überstunden im Ausmaß von bis zu 30% könnten bereits ab 2027 spätestens wohl 2029 systembedingte Überstunden nahezu gänzlich eingespart werden, indem die Arbeitsbelastung pro Kopf nach oben geschraubt wird. Dies hat sich auch im aktuell laufenden Probebetrieb zum neuen DZM bestätigt, wo diese Verluste erst nach Weisung von ganz oben minimiert bzw. verhindert wurden, wohl um den gewünschten „Erfolg“ dieses Sparprojekts nicht zu gefährden. Doch damit nicht genug kommt nun mit Jänner 2027 der nächste Sparhammer auf die Bediensteten zu. Eine nicht stattfindende Gehaltserhöhung zur Abgeltung der maßgeblichen Inflation von 3,6% (Oktober 2025 bis September 2026) bewirkt einen massiven Reallohnverlust. Die Tatsache, dass die Gehälter dann im August 2027 um durchschnittlich 1% angehoben werden sollen, kann nur als Hohn gewertet werden. Dasselbe Spiel ist mit Zustimmung der GÖD auch für 2028 geplant und somit drohen den Bediensteten massive Einkommensverluste, die sich in der Lebensverdienstsumme durchaus auf einen „sechsstelligen Eurobetrag“ summieren können. Die AUF/FEG hat sich von Anfang an gegen diesen Sparwahnsinn gestellt und fordert daher: 1. Einstellung des Sparprojekts „DZM LPD 2026“! 2. Neuverhandlungen der Gehaltserhöhung für 2027 und 2028! 3. Umsetzung der im Regierungsprogramm festgeschriebenen Besoldungsreform! Diese drei Punkte werden wir in den nächsten Wochen und Monaten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vehement einfordern, um ein Kaputtsparen der Polizei zu Lasten der Kollegenschaft zu verhindern. Für uns ist klar: Diese Regierung - allen voran Innenminister Karner - muss aufhören, sich als Totengräber der Polizei zu gerieren und die innere Sicherheit unseres Landes zu gefährden, oder abdanken!