23.09.2026
MEHR DIENSTANTRITTE. WENIGER FREIZEIT. WENIGER GELD. WENIGER SICHERHEIT. Genau dagegen haben wir heute am Ballhausplatz ein klares und unmissverständliches Zeichen gesetzt. Die AUF Polizei Wien hielt eine Mahnwache gegen das geplante Dienstzeitmanagement (DZM) ab. Unsere Botschaft an den Dienstgeber war eindeutig: Wien hat kein Dienstzeit-, sondern ein massives Personalproblem. Das DZM schafft keinen einzigen zusätzlichen Polizisten. Es behebt den Personalmangel nicht, sondern verlagert dessen Folgen auf dem Rücken der Kolleginnen und Kollegen sowie ihrer Familien. Bereits der Probebetrieb hat gezeigt, was droht: mehr Dienstantritte, weniger zusammenhängende Freizeit und finanzielle Einbußen. Wenn immer weniger Polizisten unter zunehmend schwierigeren Bedingungen arbeiten müssen, beeinträchtigt das letztlich auch die Sicherheit der Bevölkerung. Durch die Mahnwache führten Michael Hornak und Norbert Swoboda von der AUF Polizei Wien. Klare Worte fanden auch AUF-Bundesvorsitzender Werner Herbert, FGÖ-Bundesvorsitzende Irene Eisenhut, der Wiener FPÖ-Landesparteiobmann und Stadtrat Dominik Nepp sowie der Sicherheitssprecher der FPÖ Wien, Stadtrat Stefan Berger. Ebenfalls anwesend war AUF-Sektionsvorsitzender Polizei Reinhold Maier. Besonders eindringlich war die symbolische Beerdigung der Sicherheit. Der Sarg stand für das, was durch Personalmangel und DZM zunehmend auf dem Spiel steht. Wer bei der Polizei spart und die Belastung weiter erhöht, darf sich nicht wundern, wenn am Ende auch die Sicherheit zu Grabe getragen wird. Wir sind nicht gegen notwendige Neuerungen, aber entschieden gegen jede Verschlechterung zulasten der Kolleginnen und Kollegen sowie der Bevölkerung. AUF – auf uns ist Verlass!