19.09.2026
Personalpolitischer Blindflug wird fortgesetzt! Nach der Streichung von 1.000 Neuaufnahmen pro Jahr und den ersten Erkenntnissen aus dem Probebetrieb zum neuen Dienstzeitmanagement, wonach man mit weniger Personal nur durch familienfeindliche und unsoziale Dienstpläne nicht für mehr Sicherheit sorgen kann, liefert Un-Sicherheitsminister Karner den nächsten Beweis seiner Unfähigkeit. Mit der Initiative „Wien auf Zeit“ glaubt er, das hauptsächlich von ihm verschuldete Personaldesaster in Wien lösen zu können. Da auch Langzeitzuteilungen aus anderen Bundesländern die in Wien herrschende Personalnot nicht einmal ansatzweise beseitigen konnten, ist dies der nächste Akt seines personalpolitischen Blindflugs. Erneut wurde die Personalvertretung weder vorab darüber informiert, geschweige denn eingebunden. Die AUF/FEG hätte sonst klargestellt, dass auch dieses Projekt genauso wie das „ DZM“ am besten eingestampft werden sollte. Beispielsweise ignoriert die in Aussicht gestellte Rückkehrgarantie nach 5 Jahren völlig die personalpolitische Realität, weil bereits jetzt Hundertschaften von Polizeibediensteten seit mehr als fünf Jahren darauf warten, in ihr Heimatbundesland zurückkehren zu können. Herr BM Karner! Hören sie endlich auf, ohne Einbindung der Personalvertretung die Bediensteten zu verunsichern und zu frustrieren! Hören sie endlich auf, mit völlig ungeeigneten Maßnahmen ihre Sucht nach politischer Profilierung auf dem Rücken der Bediensteten zu befriedigen! Hören sie am besten gleich ganz damit auf, das verantwortungsvolle Amt eines Innenministers zu bekleiden und es dazu zu benützen, die innere Sicherheit dieses Landes zu gefährden! Quelle: https://www.bmi.gv.at/news1e0c.html?id=2b4d33714d58367656644d3d