DZM Probebetrieb: Beschwerdeflut und Chaos schon nach erstem Probetag!
Nach der Beendigung der Simulationsphase wurde gestern trotz massiver Einwände der gesamten Personalvertretung der Probebetrieb gestartet und gleich am ersten Tag erreichten uns zahlreiche Beschwerden aus allen fünf Probebezirken.
Die Kritik betrifft de facto alle wesentlichen Punkte des neuen DZM und den Betroffenen stört eine Aussage von BM Karner besonders:
Wer dieselbe Leistung bringt wie vorher, verdient auch mit dem neuen Dienstzeitmanagement dasselbe…(?)
Denn spätestens seit gestern ist erwiesen, dass dieses „DZM“ ein reines Sparprogramm auf dem Rücken der Polizeibediensteten ist!
Dazu ein Beispiel: Kollege „M“ (E2b) verrichtet im September an einem zweiten Wochenende einen 12-stündigen Dienst an einem Sonntag im Rahmen von Plandienst. Dafür erhält er eine Sonn- und Feiertagszulage in Höhe von € 63,40.- brutto.
Würde das derzeitige Dienstsystem (DZR) für ihn angewendet, würde er für diesen Dienst € 535,90.- brutto erhalten.
Fazit: Durch das DZM spart sich der Dienstgeber allein bei diesem einen Dienst € 472,50.-!
Zusatz: Auch ein allfälliger Überstundendienst unter der Woche würde den Verlust für diesen Kollegen nicht kompensieren, da in diesem Fall die Überstundenzuschläge wesentlich geringer sind.
Der Unmut der Kollegenschaft in den Probebezirken steigt somit angesichts derartiger Gehaltseinbußen weiter an und bestätigt unsere Warnungen.
Die AUF/FEG wird sich daher nun vor Ort in den Probebezirken ein Bild machen und in Gesprächen mit den Betroffenen weitere Möglichkeiten zur Verhinderung dieses Sparprogramms bis hin zu Kampfmaßnahmen ausloten!
Siehe dazu auch die Presseaussendung des AUF Sektionsvorsitzenden Reinhold Maier:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260901_OTS0015/fpoe-maier-karners-dienstzeit-chaos-ist-ein-sparpaket-auf-dem-ruecken-der-polizisten
(Bild KI generiert)







