Polizei droht personeller Kollaps und Karner feiert!
Dass es der „Polizei“ schlecht geht und sie die stetig steigenden Herausforderungen bei einem gleichzeitig rückläufigen Stand an verfügbarem Personal kaum mehr bewältigen kann, wird immer deutlicher sichtbar.
Vor allem in Wien kracht es an allen Ecken und Enden. Die Stimmung in der Kollegenschaft erreicht hier fast täglich einen neuen Tiefpunkt und für August müssen nun sogar Kräfte aus anderen Bundesländern angefordert werden, um etwa die regulären Streifentätigkeiten angesichts der explodierenden Jugendkriminalität aufrecht erhalten zu können.
Die im neuen Dienstzeitmodell bezirksweit angedachten „Springerstreifen“ werden also im Prinzip schon auf Bundesebene umgesetzt, was den wahren Hintergrund des geplanten DZM offenbart.
Doch was macht unser (Un-) Sicherheitsminister Karner zu gleichen Zeit. Dieser sieht scheinbar allen Grund sich und seine „Verdienste“ zu feiern. Egal ob bei diversen Ausmusterungen in den Bundesländern, wo die letzten Früchte einer von BM Kickl eingeführten Aufnahmeoffensive geerntet werden, oder im eigenen Haus, wo anlässlich des Siebzigers seines Vorgängers die Sektkorken knallen, sieht man einen völlig abgehobenen und realitätsfernen Innenminister.
Herr Bundesminister Karner!
Hören sie auf zu feiern und hören sie vor allem auf der österreichischen Bevölkerung eine heile Welt vorzugaukeln. Stellen sie sich stattdessen endlich der Verantwortung ihres Amtes oder treten sie zurück!
Die Forderungen der AUF/FEG liegen auf dem Tisch und bedürfen vor allem diese vier Hauptpunkte der sofortigen Umsetzung:
1. Fortführung der Aufnahmeoffensive samt Aufstockung der Neuaufnahmen um zumindest 1.000 Ausbildungsplätze!
2. Attraktivierung des Polizeiberufs insbesondere durch eine Besoldungsreform mit einer spürbaren Erhöhung der Gehälter!
3. Rücknahme der unzähligen Sparmaßnahmen zu Lasten des Basisexekutive!
4. Einstampfen des völlig unsozialen und nur auf Einsparungen abzielenden DZM LPD 2026!
Das Team der AUF/FEG







