Hohe Inflation: Wer gewinnt und wer verliert?
Während sich die Inflationsrate wieder auf ein Rekordhoch zubewegt, beteuert unsere Regierung alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um gegenzusteuern. Tatsache ist jedoch, dass Österreich im EU-Schnitt bei der Teuerung Spitzenreiter ist und diese Bemühungen also nachweislich erfolgreicher sein müssten.
Den Finanzminister, der ein Budget zu sanieren hat, wird das allerdings wenig ärgern. Eine hohe Inflationsrate belastet zwar die Kaufkraft der Konsumenten, bringt aber bekanntlich ein sattes Plus bei den Steuereinnahmen.
Ein weiterer Punkt zum Thema „Wer gewinnt und wer verliert“ bei steigender Inflationsrate ist aus Sicht der AUF/FEG besonders hervorzuheben:
Bekanntlich wurde für die öffentlich Bediensteten durch einen mit der GÖD ausverhandelten Gehaltsabschluss für die kommenden zwei Jahre, keine volle Abgeltung der Teuerung beschlossen.
Konkret wurde für beide Jahre durchschnittlich nur 1% mehr (noch dazu mit verspätetem Inkrafttreten) beschlossen, womit sogar die gemäß „Stockerformel“ prognostizierte Inflation von 2% noch halbiert wurde.
Das Motto war offenbar: 1% weniger Kaufkraft, werden die öffentlich Bediensteten schon verkraften!
Die maßgebliche Inflationsrate liegt nun deutlich über 3% (im Mai 3,7%!) und jedes Prozent das die Gehaltserhöhung für die öffentlich Bediensteten darunter liegt, bringt dem Finanzminister satte 200 Millionen mehr pro Jahr.
Somit wird klar, warum es dem Finanzminister aktuell ein Lächeln ins Gesicht zaubert, während insbesondere die Polizeibediensteten - auch angesichts weiterer Einsparungen zu ihren Lasten durch Innenminister Karner - in eine düstere Zukunft schauen!
(Bild KI generiert)







