27.05.2026
„Alle müssen einen Beitrag leisten“ und manche halt etwas mehr… Nach dem Motto „alle müssen einen Beitrag zur Budgetsanierung leisten“ wurden die massiven Einsparungen im Zuge der Gehaltsverhandlungen für heuer und die kommenden zwei Jahre im öffentlichen Dienst durchgezogen. Wie sich nun aber immer mehr herausstellt, hat sich die GÖD - aus welchen Gründen auch immer - hier völlig über den Tisch ziehen lassen. Die Folge ist, dass die Regierung unter Mithilfe der GÖD die Kaufkraft der Beamtenschaft in den kommenden Jahren regelrecht zertrümmern wird und diese somit zum größten Verlierer des derzeitigen Sparkurses wird. Nach aktuellen Berechnungen wird dieser Abschluss nämlich für zahlreiche Beamte gemäß der aktuellen Teuerungsrate aller Voraussicht nach in nur 20 Jahren einen Verlust von schnell einmal 100.000 Euro (!) für die Lebensverdienstsumme bewirken. Dass andere Gruppen einen zwar ebenfalls schmerzlichen aber nicht derart überzogenen Beitrag leisten müssen, verdeutlicht ein Vergleich mit den Pensionisten (darunter auch Beamte im Ruhestand) in Bezug auf die Teuerungsabgeltung im kommenden Jahr: 1. Gehalt/Pension: 3.500 Euro pro Monat! Plus für Beamte: Ab Jänner 2027 0 Euro und ab August 40,4 Euro Plus für Pensionisten: Ab Jänner 2027 103,25 Euro 2. Gehalt/Pension: 6.500 Euro pro Monat! Plus für Beamte: Ab Jänner 2027 0 Euro und ab August 20,6 Euro Plus für Pensionisten: Ab Jänner 2027 191,75 Euro So sieht also die Wertschätzung dieser Regierung für die Leistung der öffentlich Bediensteten aus. Wichtig: Wir wollen klar festhalten, dass sich die Pensionisten gleichermaßen wie die Beamten eine „volle“ Teuerungsabgeltung verdient hätten. Es geht uns bei diesem Vergleich lediglich darum, die völlig überzogene Abzocke zu Lasten der aktiven Beamtenschaft zu verdeutlichen. (Bild KI generiert)