05.04.2026
Das Osterwunder in der Polizei! Die wundersame Lösung des Personalproblems lautet offenbar „Mehr leisten und länger dienen“!? Mit geschönten Zahlen versucht BM Karner den insgesamt wieder sinkenden Personalstand in den Landespolizeidirektionen zu kaschieren und so verschweigt er geflissentlich die steigende Zahl bei den Austritten, die bereits jene der pensionsbedingten Abgänge erreicht hat. Somit ist es eine Tatsache, dass das zur Verfügung stehende Personal in den Landespolizeidirektionen allein im letzten Jahr um mehr als 300 Bedienstete geschrumpft ist. Eine für heuer nochmals reduzierte Zahl bei den Neuaufnahmen wird diesen Trend erwartungsgemäß verstärken. Ein neues Dienstzeitmanagement namens „DZM LPD 2026“ soll daher mittels einer wünschenswerten „Effizienzsteigerung“ beim Personaleinsatz das Wunder ermöglichen. Dieses DZM soll nämlich nächstes Jahr just „NUR“ in den Bezirks- und Stadtpolizeikommanden der Landespolizeidirektionen, wo die Personalnot bekanntermaßen am größten ist, umgesetzt werden. Das führt uns als AUF/FEG zur Annahme, dass das Motto wie folgt lautet: „Weniger Zitronen müssen kostengünstiger und intensiver ausgepresst werden, um die selbe Menge an Saft noch günstiger zu erhalten“! Dieser Eindruck wird auch dadurch verstärkt, dass der Dienstgeber nun plötzlich für zahlreiche Polizeibedienstete im Außendienst den Zugang zur Schwerarbeiterpension in Frage stellt, womit die Betroffenen, die aus dieser Regelung fallen könnten, zwei Jahre länger dienen müssen. So kann man ein Pensions-Problem zwar nicht lösen, aber zumindest hinauszögern. Siehe dazu auch den Beitrag unter 5min.at: https://www.5min.at/oesterreich/5202604050900/so-soll-das-pensions-problem-bei-der-polizei-geloest-werden/