Tötung eines Polizisten durch mehrere Schüsse ist kein schuldhaft begangener Mord!
In Deutschland wurde nun ein Täter wegen anzunehmender „Schuldunfähigkeit“ vom erwiesenen Vorwurf, einen wehrlosen Polizisten durch mehrere Schüsse regelrecht hingerichtet zu haben, freigesprochen.
Da das deutsche und österreichische Rechtssystem diesbezüglich entscheidende Parallelen aufweist, ist dieses Urteil auch für alle österreichischen Polizeibediensteten ein Schlag ins Gesicht.
Angesichts eines derartigen Urteils muss man sich nämlich ernsthaft die Frage stellen, ob es für die Exekutive noch Sinn macht, Gesundheit und Leben für einen Rechtsstaat zu riskieren, der nicht mehr willens oder in der Lage ist, Gerechtigkeit herzustellen.
Am Ende des Tage bleibt eine fatale Botschaft zurück:
„Ein überführter Polizistenmörder wird nicht dafür bestraft, dass er das Leben eines Polizisten ausgelöscht hat, sondern lediglich wegen Raubes!
Wir können den Angehörigen und Kollegen von Simon Bohr, die mit diesem Urteil in ihrer Trauerbewältigung völlig fassungslos zurückgelassen werden, nur unser tiefes Mitgefühl ausdrücken.
Fotoquelle: Facebook
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