26.03.2026
Verunsicherung um neues Dienstzeitmanagement (DZM)! Das DZM ist im Anflug und soll nun verspätet mit Mai einmal in einer „Simulationsphase“ geschaut werden, wie diese Bombe überhaupt einschlägt. Dementsprechend groß ist die Sorge auf Seiten der Bediensteten, aber auch offenbar die Verwirrung auf Seiten des Dienstgebers. Anders können wir uns jedenfalls folgende brandaktuelle Aussage von Bundespolizeidirektor Takacs zu den Eckpunkten des DZM nicht erklären (Zitat aus nachstehendem Link zum Kurierartikel): „Fix ist ein Wochenenddienst pro Monat, weitere sind nur freiwillig auf schriftlichen Antrag hin möglich.“ Tatsache ist nämlich, dass genau diese Regelung, die derzeit im DZR noch gilt, abgeschafft werden soll. Stattdessen ist eine Ausweitung auf bis zu 6 Wochenenddienste (48 Stunden plus Journaldienste) geplant, was bei der heutigen Besprechung mit Vertretern des BM.I - darunter eben auch der Bundespolizeidirektor - von allen Fraktionen in der Personalvertretung entschieden abgelehnt wurde. Wir wissen nicht, ob diese Aussage nun einer gewissen Verwirrung geschuldet ist, oder ob es sich um ein redaktionelles Versehen seitens des Kurier handelt. Wir wissen nur, dass ein neues DZM erst dann Sinn macht und die notwendige Akzeptanz in der Kollegenschaft finden kann, wenn die personellen Fehlstände beseitigt wurden und ein angemessenes Grundgehalt den Entfall von Mehrdienstleistungen einigermaßen ausgleicht. Update 27.3.: Das besagte Zitat wurde mittlerweile vom Kurier wie folgt korrigiert (über wessen Veranlassung auch immer): „Mit dem neuen DZM wird die Planung der Wochenenddienste neu geregelt. Künftig sind bis zu 48 Plandienststunden pro Monat an Wochenenden vorgesehen. Ein Wochenende pro Monat hat grundsätzlich frei zu bleiben.“ Wir bedanken uns dafür im Sinne der notwendigen Vermeidung von Fake-News! https://kurier.at/chronik/oesterreich/tauziehen-um-ueberstunden-polizei-braucht-flexibles-dienstsystem/403144704