Spareifer vor Gesundheitsschutz?!
Mit der aktuellen Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage betreffend der Nichtzurverfügungstellung von elektronischem Gehörschutz für die Spezialeinheit „SIG“ negiert BM Karner einmal mehr die gebotene Fürsorgepflicht gegenüber seinen Bediensteten.
Dass er selbst nach einem Vorfall, bei dem drei Beamte der SIG in Zusammenhang mit einem Schusswaffengebrauch ein Knalltrauma erlitten haben, nicht bereit ist, umgehend die notwendigen Schritte zu setzen, lässt erahnen, wozu dieser Unsicherheitsminister bereit ist, um das von ihm gesetzte Sparziel zu erreichen.
Die geradezu verächtliche Anfragebeantwortung, worin er etwa darauf verweist, dass die Beamten ohnehin darauf hingewiesen wurden, dass sie „Gehörschutzpfropfen“ nehmen könnten, stellt eine Verhöhnung sondergleichen dar.
Dass dieser Minister für „Einsparungen zu Lasten der inneren Sicherheit“ die hohe Motivation und Opferbereitschaft der Polizeibediensteten dennoch bislang nicht zerstören konnte, ist wohl nur dem Umstand zu verdanken, dass sich diese der Bevölkerung verpflichtet sehen und nicht einem Politiker, der seinem Amt offenkundig nicht gewachsen ist.
So haben erst gestern Beamte der SIG in Linz einen Mörder unmittelbar nach der Tat dingfest gemacht, wozu wir an dieser Stelle herzlich gratulieren.
Hier geht es zur Anfragebeantwortung:
https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/AB/4039/imfname_1744811.pdf







