12.11.2025
„Anerkannte Sozialpartner“ im Gagenparadies! Während sich die Wirtschaftskompetenz der Wirtschaftskammer auf die „Freunderlwirtschaft“ zu beschränken scheint, ist auch bei anderen „anerkannten Sozialpartnern“ von der Arbeiterkammer bis zum ÖGB und ihrer Teilgewerkschaft GÖD die Integrität im Sinne der zu vertretenden Beitragszahler in Frage zu stellen. Allesamt verfügen diese Sozialpartner dank der - freiwillig oder unfreiwillig geleisteten - Beiträge ihrer Mitglieder über ein beträchtliches Vermögen, das wie bei einem Konzern teilweise in Gesellschaften und Stiftungen geparkt ist. Dass dieses Vermögen mehr für üppige Funktionärsgehälter und weniger im Sinne der Mitglieder verwendet wird, ist offenkundig. Angesichts der aktuellen Ergebnisse bei den Lohnverhandlungen muss man sich da die Frage stellen, ob diese anerkannten Sozialpartner noch den Namen „Interessensvertreter“ verdienen, oder nicht eher als Vorfeldorganisation der Regierung zu bezeichnen sind. Die Freie Exekutivgewerkschaft (FEG) und ihr Dachverband (FGÖ) verfügen über kein Vermögen, um üppige Gehälter an ihre Funktionäre zahlen zu können. Wir leben das Prinzip der Ehrenamtlichkeit zu 100 Prozent, weil für uns die politische Unabhängigkeit einer gewerkschaftlichen Interessensvertretung unabdingbar ist. Quelle: