Datenträger-Spürhunde im Einsatz!
Dank der feinen Nase unserer vierbeinigen Kollegen ist es ihnen möglich, Datenträger aufzuspüren. Dies ist für Ermittlungen zu Cyber- und Wirtschaftskriminalität, aber auch zu Gewaltdelikten, Extremismus, Terrorismus, Stalking, Hate Crime oder bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität von großem Wert.
Bislang haben 5 Datenträger-Spürhunde ihre Ausbildung (mittelfristig sollen es bis zu 30 sein) abgeschlossen und konnten diese allein im Juli 135.000 Euro Bargeld, 38 Datenträger und 32 Reisepässe in kürzester Zeit aufspüren.
Trauriger Zusatz im Sinne der Interessensvertretung:
Leider nicht ganz so rasch agierte unser Dienstgeber nach einer Rüge des Vfgh im September 2024, dass die in der Polizeidiensthundevorschrift vorgesehene Vergütung diverser Unkosten und Aufwendungen gesetzwidriger Weise nicht ordnungsgemäß kundgemacht worden sei. Statt die entsprechende Kundmachung nachzuholen ließ man nämlich ein ganzes Jahr untätig verstreichen, um nun den Betroffenen mitzuteilen, dass die Verrechnung der diesbezüglichen Nebengebühren bis auf weiteres eingestellt werden musste.
Deshalb haben wir bei der letzten ZA-Sitzung auch einen Antrag eingebracht!
Zum Lesen des Antrages hier klicken:
login-auf-polizei.at/files/mediadb/1381/p1j5ovfut61mm17oi1qmi1rb3qh14.pdf
Fazit: Erneut erweist der Dienstgeber seine Geringschätzung für die Basispolizei und nutzt diese vorwiegend zum Zwecke medialer Selbstinszenierung!
Quelle: orf.at
https://wien.orf.at/stories/3323344/







