Keine Pensionskürzung?
Selbst wenn man der Sozialministerin recht geben wollte, dass eine Pensionserhöhung unter der Teuerungsrate, was im Übrigen vorwiegend brave Beitragszahler mit deutlich mehr als 40 Beitragsjahren trifft, keine Kürzung sei, müssen wir widersprechen.
Die Ministerin hat offenbar vergessen, dass sie zugleich heuer eine Abgabenerhöhung im Bereich der Krankenversicherung für Pensionisten mitbeschlossen hat.
Da nun eine gedeckelte und zugleich für Neupensionisten aliquotierte Pensionserhöhung ab 2026 den daraus resultierenden Verlust oftmals nicht ausgleicht, haben wir sehr wohl in vielen Fällen nicht nur eine spürbare Schwächung der Kaufkraft, sondern eine tatsächliche Pensionskürzung zu beklagen.
Das ist nicht nur leistungsfeindlich sondern angesichts der enormen Teuerung auch in höchstem Maße unsozial, oder wie eine ehemals sozialdemokratische Partei sagen würde: Ein glatter Pensionsraub!
Quelle: krone.at
https://www.krone.at/3914099







