16.01.2024
BM Karner setzt auf Propaganda und Einschüchterung! Steigende Austrittszahlen samt zahlreicher Pensionsabgänge sowie die schwierige Nachwuchssuche prägen derzeit die Personalsituation in der österreichischen Polizei, wie auch dieser Beitrag in der heutigen Kronenzeitung (siehe Link zum Artikel) belegt. Dass die „Heile-Welt-Propaganda“ unseres Innenministers nicht mit der Arbeitsrealität der Polizeibediensteten an der Basis in Einklang zu bringen ist, sieht man etwa auch in jenen Teilbereichen, wo durch eine „Objektschutzpolizei“ für Überwachungsdienste oder „Notrufbearbeiter“ in den Landesleitzentralen mittels Kurzausbildung (6 Monate!) krampfhaft versucht wird, die Nachwuchsprobleme in den Griff zu bekommen. Doch statt diese Probleme offen anzusprechen und im Einklang mit der Personalvertretung nach Lösungen zu suchen, wählt BM Karner quasi in „Dollfuß-Manier“ einen geradezu diktatorischen Weg. Reformen - vor allem zur Schaffung von Spitzenjobs für Günstlinge - werden durchgepeitscht und berechtigte Kritik trauen sich die Kollegen (wie im Artikel angeführt) nur anonym zu üben, weil man Konsequenzen befürchtet. Die AUF/FEG lässt sich jedenfalls weiterhin nicht den Mund verbieten und wird hier konsequent Fehlentwicklungen aufzeigen und wirkliche Verbesserungen gemäß unserem Zukunftsprogramm „Polizei neu denken“ einfordern.