07.11.2023
Gehaltsverhandlungen, die keine sind! Die Pensionen für Beamte werden 2024 um 9,7% erhöht, die Gehälter der Postbediensteten um jedenfalls 9,8%, aber wie sieht es für den Rest im öffentlichen Dienst aus? Nun, hier gab es zwar mit gestern schon das 2. Zusammentreffen, wo in netter Atmosphäre miteinander geredet wurde, jedoch darauf verzichtet wurde, ein Angebot zu legen, geschweige denn Forderungen zu stellen. Ergebnis der ersten Runde: Die maßgebliche Inflationsrate, die von Statistik Austria (von Oktober 2022 bis September 2023) mit 9,15% ausgewiesen wird, stimmt. Ergebnis der zweiten Runde: Die jährliche Gehältserhöhung soll mit Jahreswechsel erfolgen. Im Ernst jetzt… Man gewinnt hier zwangsläufig den Eindruck, dass die Verteilung des ohnehin bereits budgetierten Volumens für die Beamtengehälter längst beschlossene Sache ist und man nur noch eine kleine Show abzieht, um hinterher über „in harten Verhandlungen erzielte Erfolge“ berichten zu können. Die AUF/FEG ist der Ansicht, dass sich die öffentlich Bediensteten eine ehrlichere und energischere Interessensvertretung verdient hätten, wenn es darum geht, in Zeiten einer massiven Teuerung dafür Sorge zu tragen, dass die Kaufkraft erhalten wird und vor allem für den Bereich der Exekutive den enormen Mehrbelastungen Rechnung getragen wird! Bildquelle: GÖD