29.10.2023
Gehaltserhöhung für den öffentlichen Dienst! AUF/FEG fordert für 2024 Erhöhung der Gehälter um einen für alle gleich hohen Eurobetrag, der derzeitiger Teuerung gerecht wird! Finanzminister Brunner hat am 18. Oktober dem Parlament sein Budget für 2024 präsentiert und damit auch das Budgetvolumen für die Gehälter im öffentlichen Dienst festgelegt. Demnach ist eine Abgeltung der durch die Statistik Austria bekanntgegebenen Inflationsrate von knapp 9,2% (vom vierten Quartal 2022 bis zum dritten Quartal 2023) machbar. Ob es nun für die Beamtenschaft innerhalb des gesteckten Rahmens ein paar Zehntel Prozentpunkte mehr oder weniger werden, ist für die AUF/FEG nicht die entscheidende Frage. Es geht uns viel mehr um eine faire Verteilung dieses beachtlichen „Kuchens“. 1% mehr für die Beamtenschaft kosten dem Finanzminister pro Kopf und Monat gut € 50.-. So gesehen würde eine Erhöhung der Gehälter um ca. € 450.- eine absolut faire Verteilung darstellen, zumal ja auch die im Warenkorb enthaltenen Produkte für alle Betroffenen um den gleichen Eurobetrag teurer geworden sind. Das würde zudem vor allem für die Geringverdiener im öffentlichen Dienst (z.B. im Bereich der Exekutive und des Bundesheeres) eine spürbare Stärkung der Kaufkraft bedeuten, zumal ja genau diese Gruppe die derzeit massive Teuerung am meisten spürt. Wir fordern daher vor allem die „Chef“-Verhandler der GÖD auf, bei den kommenden Gesprächen über die Verteilung des budgetierten Volumens so wie die AUF/FEG genau auf diese Gruppe den Fokus zu legen und nicht neuerlich eine bloß soziale Staffelung oder gar eine rein prozentuelle Gehaltserhöhung, von der die „Chefs“ im öffentlichen Dienst deutlich stärker profitieren, auszuhandeln. Quelle: Kurier