15.10.2022
Gehaltserhöhung: Was ist zu erwarten? Noch bevor die 1. Gehaltsrunde am 20. Oktober startet, hat der Finanzminister bereits sein Budget vorgelegt und dadurch auch festgelegt, wie stark die Lohnkosten für den öffentlichen Dienst 2023 steigen werden. Demnach ist von einer Abgeltung der maßgeblichen Teuerung in Höhe von knapp 7% (Quelle: Statistik Austria) auszugehen. Der Kuchen ist also bereits gebacken und es geht eigentlich nur mehr um seine Verteilung könnte man salopp sagen. Die vorwiegende Frage ist demnach, gibt es eine rein prozentuelle Erhöhung, wovon Spitzenbeamte am meisten profitieren, gibt es einen für alle gleich hohen Fixbetrag (die Abgeltung der Teuerung würde in diesem Fall ca. € 350.- monatlich für alle Beamten ausmachen) oder kommt eine Zwischenlösung (soziale Staffelung)? Für die AUF/FEG steht jetzt schon fest, dass ein für alle gleich hoher Fixbetrag die fairste Lösung wäre, weil ja auch die Teuerung, die damit abgegolten werden soll, sich für alle (vom Benzin bis zum täglichen Brot) in einem gleich hohen Eurobetrag niederschlägt. Gleichzeitig steht für uns fest, dass es keinesfalls zu einer - auch nur teilweisen - Abfindung der Teuerung in Form einer Einmalzahlung kommen darf, wie dies schon einige Male der Fall war, weil dies ohne jede Nachhaltigkeit wäre. In diesem Sinne wird jedenfalls die AUF/FEG ihre Forderungen bei den Regierungsvertretern deponieren und darauf hoffen, dass auch die GÖD in dieser Zeit einer enormen Teuerung den Fokus auf die Geringverdiener im öffentlichen Dienst - wie insbesondere die Basisexekutive - legt! Quelle: OÖN https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/beamte-gehaltsverhandlungen-starten-am-20-oktober;art385,3727308