03.11.2021
BM.I hat auf das falsche Pferd gesetzt! Die AUF/FEG hat beharrlich die freie Wahl des Impfstoffs eingefordert und die Impfstrategie des BM.I - nur auf ein Pferd (AstraZeneca) zu setzen - vehement kritisiert. Nunmehr stellt sich die Richtigkeit unserer Forderung heraus und bestätigen aktuelle Studien, dass es just bei diesem Vektorimpfstoff deutlich früher und öfter zu Impfdurchbrüchen kommt und auch die Infektiosität bedenklich hoch ist. Offenkundig ist es den politischen Verantwortungsträgern also mehr um die Inszenierung gegangen, als um den Gesundheitsschutz für die Bediensteten. BM Nehammer hat jedenfalls ohne Vorliegen entsprechend fundierter Daten diesen Impfstoff für alle Impfwilligen vorgesehen und unsere Einwände lange Zeit einfach vom Tisch gewischt. Wir hoffen nun, dass man wenigstens jetzt beginnt, im Sinne der Bediensteten „klüger zu werden“ und nicht immer nur auf ein Pferd (noch dazu das falsche) setzt. Der Schutz der Bediensteten beginnt und endet nämlich nicht bloß beim Thema Impfung und es gilt darüber hinaus - unnötige Risiken zu vermeiden und die Sicherheitsexekutive nicht als Gesundheitspolizei zu missbrauchen, - dort wo das Infektionsrisiko unvermeidbar groß ist, sinnvolle und praxistaugliche Maßnahmen zu setzen, anstatt eine Kultur der „Befehlsgewalt“ zu leben, - aber vor allem die politischen Scheuklappen abzulegen und wirklich alle Maßnahmen von ausreichenden Testkapazitäten bis hin zu effektiven Behandlungsmöglichkeiten beim Auftreten von Symptomen in die Überlegungen mit einzubeziehen. Quellenbezug: Kurier https://kurier.at/chronik/oesterreich/polizei-in-den-startloechern-fuer-corona-impfung/401200642